Ehrenamt

Vereinsdialog mit dem KSV MED

Mit dem KSV MED traf sich BFV-Präsident Björn Fecker zum Vereinsdialog. Schon der Ort des Gesprächs wies auf eine besondere Problemstellung hin. Das Treffen fand nämlich in den Räumen des Verbandes statt, da der KSV selbst über keine eigenen Möglichkeiten verfügt.

Doch zunächst einmal stellte der Verein sich und seine Philosophie vor. Hier betonte er, dass es sich beim KSV MED nicht um einen rein kurdischen Sportverein handelt, dies sei nur der Name der aus langer Tradition genommen wurde, sondern eher um einen Verein, der offen sei für alle Arten der Religion, des Geschlechtes und der Sprachen. Der KSV MED würde gerne Jugendmannschaften und weibliche Teams gründen, allerdings gestaltet es sich sehr schwierig, ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden, um dies umzusetzen.

„Wieder einmal ist deutlich geworden, dass die Vereine in ihren Rahmenbedingungen deutliche Verbesserungen brauchen. Für den KSV MED gibt es auf der BSA Süd keinen eigenen Raum für Besprechungen und Material. Ein ehemaliger Toilettenraum mit einer Größe von einem Quadratmeter muss als Materiallager genutzt werden. Dies werden wir im nächsten Gespräch mit dem Sportamt auf die Agenda nehmen,“ kündigt Verbandspräsident Björn Fecker an.

„Meistens verläuft die Zusammenarbeit mit dem BFV reibungslos. Trotzdem fehlt in einigen Bereichen die Kommunikation wie zum Beispiel bei den Vereinsansetzungen im Schiedsrichterbereich und beim Sportgericht. Hier wäre eine intensivere Kommunikation hilfreich“, formulierte Abteilungsleiter Nihat Korkut konkrete Themen.

Der Vereinsdialog ist Teil der Zukunftsstrategie Amateurfußball. Welche Probleme hat der Club? Was läuft gut? Was läuft schlecht? Wie steht es um die Finanzen? Was macht das Ehrenamt? Und vor allem: Wie kann der Verband helfen? Dies alles sind beispielhafte Fragen des Vereinsdialoges, der wie jedes gute Fußballspiel für rund 90 Minuten angesetzt ist. Weg mit den Formalien, her mit dem persönlichen Gespräch. Das ist das Motto des Abends. Im Rahmen des Vereinsdialog wird jeder der rund 80 Vereine des BFV durch den BFV-Präsidenten besucht.

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