Ehrenamt

Gewalt gegen Schiedsrichter: „Jeder Fall ist einer zu viel“

Fußball-Schiedsrichter werden bedrängt, bedroht oder angegriffen. Auch in Bremen. Björn Fecker, Präsident des Bremer Fußball-Verbands, sagt, dass jeder Fall einer zu viel ist. Körperliche Gewalt gegen Schiedsrichter gibt es nach seinen Worten kaum in Bremen. Aber: Der Umgang miteinander habe sich verschlechtert.


Wie oft werden in Bremen Schiedsrichter beleidigt, bedroht oder gar körperlich angegangen?

Wir führen für Bremen keine eigene Statistik. Beleidigungen gegenüber Schiedsrichtern gibt es aber leider an jedem Wochenende auf dem Sportplatz. Auch wenn es nur wenige Fälle von Bedrohung oder gar körperlicher Gewalt bei uns gibt, macht es das nicht besser. Denn jeder Fall ist einer zu viel. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass da auch Menschen betroffen sind, die – egal, ob als Schiedsrichter oder Spieler– nur ihrem Hobby nachgehen und dafür dann beschimpft werden oder im schlimmsten Fall geschlagen werden. Das können wir nicht akzeptieren und das werden wir auch nicht.

Sind bestimme Vereine oder Ligen besonders betroffen?

Betroffen sind alle Spielklassen, zuletzt ja auch unsere höchste Spielklasse. Für die Schiedsrichter in den unteren Spielklassen ist es aber natürlich ungleich schwerer. Denn sie haben keine Assistenten dabei, die ihnen bei strittigen Situationen helfen können.

Autor: Cengiz Tarhan

Der Link zum Medienbericht von buten un binnen

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